03 Dez 19

Historischer Meilenstein: Formel E erhält ab Saison 2020/2021 WM-Status

Der Handschlag von Formel-E-Gründer Alejandro Agag und FIA-Präsident Jean Todt war mehr als nur die offizielle Besiegelung einer Vereinbarung, für die Formel E war es ein historischer Moment. Ab der Saison 2020/2021 hat die Formel E WM-Status und wird den Namen ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft tragen. Das hatten zuvor der Automobilweltverband Fédération Internationale de l’Automobile und der Motorsport-Weltrat (WMSC) beschlossen.

„Es war immer unser Ziel, irgendwann einmal eine FIA-Weltmeisterschaft zu werden. Alles, was wir bis dahin getan und abgeliefert haben, war auf diesen besonderen Moment hin ausgerichtet“, sagte Agag nach der Unterzeichnung der Vereinbarung stolz.

„Den Status einer FIA-Weltmeisterschaft zu erhalten, verleiht der Formel E noch mehr Gewicht, obgleich sie ohnehin schon ein vollwertiges Mitglied des Motorsports und ein spektakuläres Sportprodukt ist. Die Entscheidung katapultiert die Formel E nun tatsächlich in die erste Reihe des internationalen Einsitzer-Rennsports.“

Von der FIA-Einordnung her steht die Formel E ab 2020/2021 in der Tat auf einer Stufe mit der Formel 1. Ein Beweis für die rasante Entwicklung, die die Formel E in den vergangenen Jahren seit dem Auftakt 2014 genommen hat. Das Starterfeld ist in Saison sechs mit zwölf Teams und 24 Fahrzeugen so groß wie nie. Nach dem Einstieg von Porsche und Mercedes-Benz sind mittlerweile vier deutsche Hersteller vertreten. Ehemalige Formel1-Stars wie Felipe Massa und zahlreiche frühere Champions anderer großer Motorsport-Serien duellieren sich auf den Stadtkursen in den Metropolen dieser Welt.

„Seit wir diese Reise begonnen haben, hat die Formel E zweifellos an Stärke gewonnen. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Serie als relevant für die Automobilindustrie erwiesen, was auch das Debüt von zwei weiteren großen Automobilherstellern zu Beginn der laufenden Saison zeigt“, bestätigte Todt.

Die Attraktivität der Rennen spiegelt sich auch in immer weiter steigenden Zuschauerzahlen und wachsendem Fan-Interesse in den sozialen Netzwerken wider.

„Seit dem ersten Rennen in Peking im Jahr 2014 und mit jedem weiteren E-Prix hat die Formel E bewiesen, dass das Konzept des hochmodernen elektrischen Rennsports funktioniert. Ich begrüße die Formel E von ganzem Herzen als jüngste Weltmeisterschaft der FIA“, fügte Todt hinzu.